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Objektiv Vergleich 2018

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Platz 1Platz 2Platz 3Platz 4Platz 5
Vergleichssieger
Weitwinkelobjektiv
Weitwinkelobjektiv - Sigma - 35mm f/1,4 - Objektiv für Canon
Preis-Leistungssieger
Weitwinkelobjektiv
Weitwinkelobjektiv - Canon - 10-18mm 1:4.5-5.6 - Objektiv für Canon
Qualitätssieger
Weitwinkelobjektiv
Weitwinkelobjektiv - Sigma - 10-20mm F3,5 - Objektiv für Nikon
Weitwinkelobjektiv - Tokina - 11-16mm f/2,8 - Objektiv für Sony Weitwinkelobjektiv - Tamron - 15-30mm F/2.8 - Objektiv für Canon
Modell Weitwinkelobjektiv – Sigma – 35mm f/1,4 – Objektiv für CanonWeitwinkelobjektiv – Canon – 10-18mm 1:4.5-5.6 – Objektiv für CanonWeitwinkelobjektiv – Sigma – 10-20mm F3,5 – Objektiv für NikonWeitwinkelobjektiv – Tokina – 11-16mm f/2,8 – Objektiv für SonyWeitwinkelobjektiv – Tamron – 15-30mm F/2.8 – Objektiv für Canon
Vergleichsergebnis

95.75%

"Überzeugt auf ganzer Linie!"

93.5%

"Sehr gut!"

90%

"Sehr gut!"

89%

"Gut!"

88.5%

"Gut!"

Bewertung
Produktvergleich &
Kaufberatung
WeitwinkelobjektivWeitwinkelobjektivWeitwinkelobjektivWeitwinkelobjektivWeitwinkelobjektiv
ObjektivtypReportageobjektivUltraweitwinkelUltraweitwinkelUltraweitwinkelUltraweitwinkel
Kompatibel mitCanonKameras mit APS-C-SensorKameras mit APS-C-Sensor, NikonKameras mit APS-C-Sensor, SonyCanon
Blende1:1,41:4,5 - 1:5,61:3,51:2,81:2,8
Brennweite35mm
feste Brennweite (kein Zoom)
10-18mm
Brennweite variierbar (Zoom)
10-20mm
Brennweite variierbar (Zoom)
11-16mm
Brennweite variierbar (Zoom)
15-30mm
Brennweite variierbar (Zoom)
Autofokus
Bildstabilisator
Weitere Wechselobjektiv-Anschlüsse Bajonett
Nikon Pentax Sigma Sony

Canon Pentax Sigma Sony / Minolta

Canon Nikon

Nikon Sony
Zubehör
Front- und Rückdeckel,
Gegenlichtblende, Köcher

Front- und Rückdeckel

Tasche, Front- und Rückdeckel, Gegenlichtblende, Köcher

Sonnenblende, Front- und Rückdeckel

Objektivdeckel
Gewicht667 g240 g520 g550 g1.000 g
Vorteile
  • Hochwertige Verarbeitung

  • Sehr gute Scharfstellung möglich

  • Relativ schneller Autofokus

  • Schickes Design

  • Kompakte und leichte Bauweise

  • Leiser Motor, auch für Videos gut geeignet

  • Treffsicherer Autofokus

  • Geringes Gewicht

  • Kompakte Bauweise, hochwertige Verarbeitung

  • Leiser Motor

  • Sehr gute Bilder bei Tageslicht

  • Hohe Auflösung

  • Hochwertige Verarbeitung

  • Schärfe und Auflösung sehr gut

  • Gut geeignet für Innenaufnahmen ohne Blitz

  • Solide Verarbeitung

  • Sehr gute Bildqualität

  • Autofokus schnell, aber nicht geräuschlos

  • Sehr guter Bildstabilisator

Preis

729,00 € 999,00 €

242,17 € 259,00 €

369,00 € 899,00 €

536,27 €

1.019,00 € 1.899,00 €

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Platz 1Platz 2Platz 3Platz 4Platz 5
Vergleichssieger
Teleobjektiv
Teleobjektiv - Tamron - 16-300mm 1:3,5-6,3 - B016E
Preis-Leistungssieger
Teleobjektiv
Teleobjektiv - Sigma - 18-250mm 1:3,5-6,3 - 883101
Teleobjektiv - Canon - 70-300mm 1:4,0-5,6 - 0345B006 Teleobjektiv - Tamron - 70-300mm 1:4-5.6 - AFA005C-700 Teleobjektiv - Nikon - 55-200mm 1:4-5,6 - 2166
Modell Teleobjektiv – Tamron – 16-300mm 1:3,5-6,3 – B016ETeleobjektiv – Sigma – 18-250mm 1:3,5-6,3 – 883101Teleobjektiv – Canon – 70-300mm 1:4,0-5,6 – 0345B006Teleobjektiv – Tamron – 70-300mm 1:4-5.6 – AFA005C-700Teleobjektiv – Nikon – 55-200mm 1:4-5,6 – 2166
Vergleichsergebnis

95%

"Sehr gut!"

94.25%

"Sehr gut!"

91.25%

"Sehr gut!"

88%

"Gut!"

86%

"Gut!"

Bewertung
Produktvergleich &
Kaufberatung
TeleobjektivTeleobjektivTeleobjektivTeleobjektivTeleobjektiv
Kompatibel mitCanon, Nikon, SonyCanon, Nikon, Sony, PentaxCanonCanon, Nikon, SonyNikon
Blende16-300mm18-250mm70-300mm70-300mm70-300mm
Brennweite1:3,5-6,31:3,5-6,31:4,0-5,61:4,0-5,61:4,5-5,6
AutofokusPZD
Piezo Drive
HSM
Hypersonic Motor
Mikro-USM
Mikro Ultrasonic Motordrive
USD
Ultra Silent Drive
SWM
Silent Wave Motor
Manueller Fokus
Bildstabilisator
Naheinstellgrenze
0,39m

0,35m

1,5m

1,5m

1,1m
Gewicht540 g472 g630 g767 g336 g
Vorteile
  • Scharfe Bilder

  • Gute Verarbeitung

  • Schneller und leiser Autofokus

  • Auch für Nahaufnahmen geeignet

  • Bildstabilisator und Autofokus leise

  • Gute Bildergebnisse

  • Auch für Nahaufnahmen geeignet

  • Geringes Gewicht

  • Sehr guter Stabilisator

  • Klasse Bildergebnisse

  • Gute Verarbeitung

  • Hochwertige Verarbeitung

  • Sehr guter Bildstabilisator

  • Scharfe Bilder

  • Bei großen Brennweiten guter Bildstabilisator

  • Gute Bildergebnisse

  • Besonders leicht

Preis

475,00 € 969,00 €

357,84 € 749,00 €

599,00 €

319,00 € 679,00 €

126,00 € 379,00 €

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Eine Frage des Blickwinkels

Zehn Kameraobjektive mit Weitwinkel- und Telezoom im Produktvergleich

Es ist genau wie bei Autos und Motoren oder Rennpferden und Sätteln: Ohne das richtige Objektiv für die jeweilige Aufnahmesituation kann auch die beste Spiegelreflexkamera wenig ausrichten. Wir haben in unserem Produktvergleich zehn Weitwinkel- und Teleobjektive im semi-professionellen Bereich näher in den Fokus genommen.

Alles im Blick: Weitwinkel-Objektive

Hantelständer InfoFür Aufnahmen in geschlossenen Räumen oder für größere Gruppenfotos genügen normale Standard-Zoomobjektive meistens nicht mehr, weil man damit auf kurze Entfernung nicht alles aufs Bild bekommt. Dann geht es in der Regel nicht mehr ohne Weitwinkelobjektiv. Nicht durchgesetzt haben sich in diesem Bereich vor allem bei kompakteren Spiegelreflexkameras die glubschäugigen Fisheye-Objektive. Diese bilden vor allem Linien oft stark verzerrend ab und kommen daher eher in Rundum-Überwachungskameras oder bei speziellen Flächenaufnahmen zum Einsatz.

Lange Zeit war bei den Weitwinkelobjektiven auch für Profis der Klassiker EF-S 10-22 mm von Canon das Maß aller Dinge, obwohl es nicht lichtverstärkt ist und nicht über einen Bildstabilisator verfügt. Der Stabilisator soll winzige Bewegungsunschärfen ausgleichen, die beim Fotografieren aus der freien Hand nie ganz zu vermeiden sind, damit das Bild nicht verwackelt. Da Weitwinkelobjektive in der Regel bei unbewegten oder wenig bewegten Motiven zum Einsatz kommen, wurde der Stabilisator beim Canon bisher nicht wirklich vermisst. Doch sind solche Stabilisatoren heute bei vielen (wenn auch bei weitem nicht bei allen) Objektiven Standard. Bei den meisten Objektiven sind sie zu- und abschaltbar, sodass es eigentlich nicht schaden kann, wenn das Objektiv damit ausgerüstet ist. Das macht sich dann allerdings meistens auch im Preis bemerkbar.

Das neue EF-S Nachfolgemodell von Canon hat von den Konstrukteuren 4 mm weniger Brennweite mitbekommen, ist dafür aber nun mit einem solchen Bildstabilisator ausgerüstet. Ist es dem berühmten Vorgänger ebenbürtig? Braucht man wirklich ein sogenanntes Ultra-Weitwinkel, und wenn ja, was bringt es? Wir haben näher hingesehen.

Es muss nicht immer Weitwinkel sein

Unser Fazit lautet: Nicht unbedingt. Als eine Alternative zum Weitwinkel empfiehlt sich das Reportageobjektiv von Sigma mit 35 mm Festbrennweite. Mit 95,75 Prozent hat es uns auf ganzer Linie überzeugt und ist unser Vergleichssieger im Weitwinkel-Vergleich. Der japanische Objektivspezialist orientiert sich damit an einem weiteren Canon-Klassiker. Mit 35 mm ist es vom üblichen Weitwinkelbereich ab 18 mm abwärts weit entfernt und eher für Aufnahmen im Nahbereich zwischen Weitwinkel und Tele üblich.

Mit der festen Brennweite verfügt das Objektiv also nicht über einen Zoom, mit dem die Entfernungseinstellung reguliert werden kann. Der Fotograf muss sich viel bewegen, was allerdings dem Zweck eines Reportageobjektivs absolut entsprechen dürfte. Die permanente Blende von f1,4 liegt nur um 0,2 über dem Vorbild von Canon. Damit muss man sich über die Belichtung auch bei schwierigen Lichtverhältnissen keine Gedanken mehr machen.

Einen Bildstabilisator besitzt das Sigma nicht, den man bei diesem Objektiv jedoch auch nicht vermisst. Der Autofokus arbeitet schnell und präzise und sorgt für eine hervorragende Bildschärfe. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Ausstattung mit Gegenlichtblende und Köcher vorbildlich und auch das Design hat uns angesprochen. Wie immer ist das Sigma mit passendem Anschluss für die gängigen Kamerahersteller Canon, Nikon, Pentax und Sony erhältlich.

Nicht Fest-gelegt?

Wem die Festbrennweite nicht liegt, der ist ansonsten mit dem neuen Canon EF-S gut bedient. Canon hat für seinen Weitwinkel-Klassiker einen leistungsstarken und günstigen Nachfolger gefunden. Das EF-S 10-18 mm belegt deshalb in unserem Test mit 93,5 Prozent Platz 2 und ist unser Preis-Leistungs-Sieger. Mit unglaublichen 240 Gramm ist das EF-S ein echtes Leichtgewicht und nur noch halb so schwer wie sein Vorgänger. Dafür hat Canon auf das scheinbar unverwüstliche Metallgehäuse verzichtet, das nicht nur Traditionalisten an dem Klassiker schätzen. Dies kann man im Preissegment von rund 300 Euro aber auch nicht erwarten.

Bei der Leistung ist das neue EF-S aber damit beileibe noch kein Leichtgewicht. Der Autofokus arbeitet treffsicher und leise und ist damit auch für Videos gut geeignet. Unterstützt von dem neuen Bildstabilisator hat das Canon bei der Bildauflösung sehr gute Ergebnisse erzielt, die mit 95 von 100 Prozent bewertet wurden.

Wieviel Brennweite braucht ein Weitwinkelobjektiv wirklich?

Eingebüßt hat das Canon gegenüber dem Vorgänger neben dem Metallgehäuse mit 1:4,5-5,6 außerdem eine ganze Blende. Wie sehr die – ebenso wie die um 4 mm geringere Brennweite – beim Fotografieren wirklich fehlen, hängt wie immer von der eingesetzten Kamera und vor allem von deren Bildsensor ab. Üblicherweise beginnen die Brennweiten der professionellen Nah- und Reisezoom-Objektive bei 24 mm. Eine Vollformat-Kamera (bei der der Bildsensor dem früheren analogen Kleinbild-Negativ im Format 24×36 mm entspricht) kann diese Brennweite 1:1 umsetzen. Mit 24 mm ist man damit schon recht nah am Weitwinkelbereich.

Wer sich allerdings keine Profi-Kamera mit Vollformat-Bildsensor leisten kann, muss den Wert erst noch mit dem sogenannten Verlängerungsfaktor multiplizieren, um die effektive, also die tatsächlich erzielte, Brennweite zu erhalten. Dieser beträgt bei Canon 1,6, bei Nikon 1,5 und bezeichnet den Brennweitenverlust, den ein kleinerer Bildsensor gegenüber dem Vollformat nicht abbilden kann, weil der Sensor kleiner ist als der Bildkreisdurchmesser des Objektivs.

Auf einer Kamera mit dem kleineren APC-S-Bildsensor beginnt der effektive Weitwinkelbereich damit erst bei 16 mm. Wer ganz auf ein Weitwinkelobjektiv verzichtet, bekommt selbst mit dem 24mm-Profi-Reisezoom als niedrigste Brennweite effektiv nur 38,4 mm. Im fraglichen Bereich zwischen 18 mm Weitwinkel und 24 mm Reisezoom fehlen dem Hobby-Fotografen dann unter Umständen über 10 mm Brennweite im Einsatz. Da ist es schon eine Überlegung Wert, ob ein zusätzliches Objektiv Sinn macht. Entscheidend sind hier wie immer die Erwartungen und Anforderungen des Fotografen selbst.

Schwer in Ordnung

Den Bereich bis immerhin 20 mm Brennweite deckt das klassische Weitwinkelobjektiv von Sigma ab, das in unserem Test mit 90 Prozent den dritten Platz belegt. Zugleich ist es mit seiner sehr hochwertigen Verarbeitung und dem leisen Motor der Qualitätssieger in unserem Vergleich. Diese Qualität schlägt ins Gewicht: Mit 520 Gramm ist das Sigma doppelt so schwer wie das Canon, liegt damit aber für ein Weitwinkel absolut im Normbereich. Das Sigma bietet 2 mm mehr Brennweite als das Canon. Dafür fehlt ihm ein Bildstabilisator. Größtes Manko ist aber die für ein Weitwinkel vergleichsweise schwache Festblende von nur f.3,5. Bei Tageslicht sind die Bildergebnisse sehr gut, bei anderen Lichtverhältnissen nimmt die Qualität der Aufnahmen entsprechend ab.

Auch für lichtscheue Gestalten

Innenaufnahmen bei schwachem Licht sind dagegen die Stärke von Platz 4, dem Tokina 11-16 mm. Es verfügt mit f2,8 über eine anständige (wenn auch nicht sensationelle) permanente Blende. Dies kann insbesondere in Museen von Vorteil sein, in denen Blitzlichtaufnahmen oft nicht gestattet sind, oder bei Aufnahmen mit Tieren, die durch das Blitzlicht verscheucht werden können. Ein Rätsel bleibt, warum die Konstrukteure die Brennweite des Tokina auf 11-16 mm begrenzt haben. Damit bleibt das denkbare Einsatzgebiet für dieses Objektiv recht schmal. Dies ist eigentlich schade, denn die Werte bei Schärfe und Auflösung sind sehr gut. Auf den fehlenden Bildstabilisator kann das Tokina daher auch ganz gut verzichten. Insgesamt liegt es mit 89 Prozent dicht hinter der Konkurrenz von Sigma.

Alles oder Nichts

Wer auf die gesamte Brennweitenspanne von Weitwinkel bis zum Nahbereich nicht verzichten will, für den kann das Tamron-Weitwinkel 15-30 mm eine Alternative bieten. Wer viel in diesem Spektrum fotografiert, bekommt eine unkonventionelle Lösung, die viele Objektivwechsel oder eben das Zweit- und Drittgerät spart. Bildstabilisator und Bildqualität sind sehr gut, der Autofokus arbeit schnell, aber leider keineswegs geräuschlos. Die Verarbeitung ist solide, doch haben manche Käufer wechselnde Qualitätserfahrungen mit verschiedenen Exemplaren des gleichen Modells gemacht. Hier ist man von Tamron eigentlich Besseres gewohnt.

Mit f2,8 bringt das Tamron eine anständige permanente Blende mit, die zum Gesamtauftritt passt: Etwas zu solide. Denn soviel Brennweite plus Stabilisator schlagen sich im Gewicht und auch im Preis nieder: Stolze 1.000 Gramm trägt man mit sich herum. Nicht jedes Semi-Profi-Stativ macht das mit. Insgesamt damit nur 88,5 Prozent und Platz 5 in unserem Test.

Näher dran: Tele-Objektive

Besonders bei bewegten Motiven und größeren Entfernungen stoßen die mitgelieferten Standard-Objektive aus Kamera-Sets schnell an ihre Grenzen. Dann benötigt man ein Tele-Objektiv. In diesem Bereich treten die meisten Hersteller auch weiterhin mit den bewährten Brennweitenformaten 70-300 mm an. Diese sind in der Regel solide verarbeitet und liefern meistens die besten Bildergebnisse in dieser Kategorie, schaffen es bei der maximalen Ausgangsblende aber oft nicht unter 4,0. Bei der Belichtung müssen daher im Nahbereich Abstriche in Kauf genommen werden, während Fernaufnahmen mit der maiximalen Brennweite meistens auch noch mit einer guten 5,6er-Blende möglich sind.

Alle Vergleichsgeräte verfügen über einen Bildstabilisator, der Bewegungsunschärfen beim Fotografieren aus der freien Hand ausgleichen soll, und über die Einstelloption, die Aufnahme manuell scharfzustellen, wenn man sich nicht auf den Autofokus verlassen kann oder möchte.

Lange Zeit haben sich die Kamerahersteller aus naheliegenden Gründen darauf verlassen, dass die meisten Fotografen bei Brennweiten unter 70 mm lieber gleich ein spezielles Nah- oder Weitwinkelobjektiv einsetzen. Auf Profis trifft dies sicherlich auch öfters zu. Doch im semi-professionellen Bereich kann sich nicht jeder für jede Gelegenheit ein eigenes Profi-Objektiv leisten oder möchte bei jedem Anlass ständig eine komplette Ausrüstung mitschleppen. An diese Bedürfnisse passen sich seit einiger Zeit vor allem unabhängigen Objektivspezialisten mit Ultra-Zoomobjektiven an. Sie kombinieren die gebräuchlichsten Tele-Brennweiten bis 300 mm mit einem moderaten Weitwinkel.

Nah und Fern in einem

Wie gut dies gelingen kann, zeigt unser Vergleichs-Testsieger von Tamron (95 von 100 Prozent in der Gesamtwertung) mit der geradezu atemberaubenden Brennweitenspanne von 16-300 mm. Dieses im Wortsinne universelle Reise-Zoom genügt für die meisten alltäglichen Aufnahmesituationen vollkommen, sodass der Fotograf sich ein Wechselobjektiv eigentlich sparen kann. Dieser Spagat gelingt Tamron auch noch in einer ansprechenden Qualität, die die Konkurrenz der meist teureren Kamerahersteller Canon und Nikon nicht scheuen muss. Das Tamron liefert ungeachtet der enormen Brennweitenspanne scharfe Bilder und erzielte bei den Bildauflösungswerten 98 von 100 Prozent im Vergleich. Die Verarbeitung ist gut und der Piezo Drive-Autofokus arbeitet schnell und leise, was bei diesen Brennweiten auch nicht selbstverständlich ist.

Anders als bei den meisten Teleobjektiven ab 70 mm aufwärts beginnt die Naheinstellgrenze beim Tamron schon bei 39 cm Entferung zum Bildmotiv. Die maximale Blende könnte mit 1:3,5-1:6,3 im oberen Brennweitenbereich leistungsstärker sein, liegt aber für ein nicht-lichtverstärktes Objektiv dieser Preisklasse absolut im üblichen Bereich. Mit 540 Gramm Gewicht ist das Tamron gut ein Drittel leichter als das schwerste Objektiv im Test, Tamrons eigene 70-300 mm-Lösung, die Platz 4 belegte.

Viel Objektiv für wenig Geld

Dichtauf folgt auf Platz 2 der zweite große Objektivspezialist Sigma mit 94,25 Prozent. Mit 18-250 mm Brennweite ist die Sigma-Lösung nicht ganz so leistungsstark wie das Tamron, wiegt dafür aber mit nur 472 Gramm auch gleich gut 100 Gramm weniger als der Vergleichssieger. Im Sigma arbeitet nicht nur der Autofokus, sondern auch der Bildstabilisator schnell und leise, die Bildergebnisse sind gut. Das Sigma ist neben den Standard-Anschlüssen Canon, Nikon und Sony auch mit Pentax-Bajonett erhältlich. Wie beim Tamron beginnt der Nahaufnahmebereich bei unter 40 cm, die Blendenspanne ist bei beiden Objektiven gleich. Im Preis-Leistungsverhältnis liegt das Sigma 8 Punkte vorn und ist damit Preis-Leistungssieger in unserem Tele-Test. Beim Vergleichssieger Tamron bekommt man für kleines Geld eben 52 mm Brennweite mehr.

Standards müssen manchmal zurücktreten

Bei den Standardformaten ab 50 mm Brennweite muss der Fotograf schon ein Stückchen weiter zurücktreten: 110 cm Mindestabstand zum Motiv verlangt das Nikon, die anderen beiden Teleobjektive von Canon und Tamron die üblichen 1,50 m. Das Tamron ist mit 767 g wie bereits erwähnt das schwerste Teleobjektiv in unserem Vergleich. Es bietet dafür aber auch eine sehr hochwertige Verarbeitung und vor allem einen sehr guten Bildstabilisator. Die Bildschärfe ist entsprechend gut.

Die besten Ergebnisse bei großen Brennweiten erzielte in unserem Test das Nikon 70-300 mm. Mit nur 336 Gramm Gewicht ist es außerdem mit Abstand das leichteste Gerät.

Den besten Bildstabilisator insgesamt bringt das Canon mit, das durchweg gute Bildergebnisse liefert. Allerdings arbeitet der Ultrasonic-Motor auch mit deutlichem Geräusch, was etwa bei Tieraufnahmen in der Natur störend sein kann. Mit 630 Gramm liegt es ziemlich genau im Mittelfeld.

Fazit

Wer vor allem zum Vergnügen fotografiert und nicht immer auf ein garantiert perfektes Bildergebnis angewiesen ist, der ist in der Regel mit den universelleren Lösungen der Objektivspezialisten Sigma und Tamron gut bedient. Qualität und Verarbeitung sind für semi-professionelle Zwecke zumeist absolut ausreichend, die Ausstattung vorbildlich. Die Brennweiten- und Einsatzbandbreiten sind bei diesen Geräten meistens deutlich größer bieten dem Hobby-Fotografen vor allem Freiheit und Flexibilität für Aufnahmesituationen, die man nicht so oft braucht und für die man bei den Profi-Anbietern Canon und Nikon oft gleich eigene (und kostspielige) Lösungen anschaffen müsste. So muss man nicht jedesmal vorher lange überlegen, was man eigentlich fotografieren möchte, sondern kann einfach losziehen, und muss auch nicht immer eine komplette Ausrüstung mitschleppen.

Wer dagegen auf Nummer sicher gehen will, vor allem für professionelle Zwecke, sollte hier im Zweifelsfall nicht sparen. Das gibt im Tagesgeschäft die professionelle Sicherheit, die sich die beiden Marktführer dann aber auch einiges kosten lassen.

Noch ein Wort zur Ausstattung: Hier zeigen sich die Marktführer Canon und Nikon von ihrer gewohnt knauserigen Seite. Während bei Sigma und Tamron meistens nicht nur die passende Gegenlichtblende im Preis inbegriffen ist, sondern sogar noch ein Köcher für den Transport beiliegt, gibt es bei Canon und Nikon gerade mal den Objektivdeckel dazu. Es bleibt die Frage, ob sich die beiden Premiumhersteller damit auf Dauer einen Gefallen tun.

Fragen und Antworten rund um das Thema

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