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Festgeld Vergleich 2017

Sie suchen die besten Zinsen für Ihr Festgeld? Dann machen Sie mit unserem Festgeld Rechner ganz einfach den Festgeld Zinsvergleich und vergleichen Sie die Festgeldkonten von namhaften Banken. Geben Sie einfach Ihren gewünschten Anlagebetrag und die gewünschte Anlagedauer in die Eingabefelder unseres Rechners ein und klicken Sie auf den Button „Jetzt Vergleichen“.

Festgeldkonto – Was ist Festgeld?

Bei Festgeld handelt es sich um eine Geldanlage, die für einen vorher festgelegten Zeitraum auf einem Festgeldkonto angelegt wird. Über diesen bestimmten Zeitraum wird das Geld des Kunden zu einem festgelegten Zinssatz verzinst. Etwaige Marktschwankungen bleiben dabei unberücksichtigt. Nach Ablauf des Zeitraums kann über die Geldanlage verfügt, indem es auf ein angegebenes Referenzkonto überwiesen wird, oder die Laufzeit verlängert werden. Letzteres wird als Prolongation bezeichnet, wobei meist der aktuelle Zinssatz zum Einsatz kommt. Aufgrund der festgesetzten Laufzeiten wird Festgeld auch Termingeld genannt.

Banken bieten verschiedene Laufzeiten für Festgeldkonten an, die sich je nach gewählter Laufzeit hinsichtlich der Konditionen unterscheiden. Einige Festgeld-Anbieter geben Kunden die Möglichkeit, Festgeld bereits für 30 Tage anzulegen, andere wiederum lassen Geld für bis zu 10 Jahre auf ein Festgeldkonto anlegen. Meist gilt, dass eine höhere Festgeldlaufzeit auch einen höheren Zinssatz aufweist. Gängige Angebote der meisten Banken sind Laufzeiten von 1 und 5 Jahren. Meist nutzen Kunden, die ihr Geld für die Altersvorsorge anlegen wollen, längere Laufzeiten. Auf diese Weise können sie das Risiko von Aktienfonds vermeiden und mit den vorher festgelegten Zinsen genau errechnen, wie viel Rendite das Festgeldkonto für die Altersvorsorge erbringen kann.

Festgeld Zinsen – Was für Zinsen bekomme ich für mein Festgeld?

Der Zinssatz für Festgeld auf einem Festgeldkonto wird vorher vereinbart. Wie hoch die Zinsen sind, variiert von Bank zu Bank und richtet sich generell nach Länge der Laufzeit der Anlage und der Höhe der Zinsen am Finanzmarkt. Insbesondere in Hochzinsphasen ist die Anlage von Festgeld attraktiv, da dann mit sinkenden Zinsen zu rechnen ist.
Aus der Festlegung von Zinssatz und Anlagebetrag ergibt sich jedoch auch, dass es bei einer Festgeldanlage in der Regel keinen Zinseszinseffekt gibt, da der Zinsertrag entweder einmal jährlich oder mit Ende der Anlagedauer auf Grundlage der vereinbarten Einlage berechnet wird.

Nach Ablauf des festgelegten Zeitraums kann das Festgeldkonto verlängert werden. Dann wird erneut ein Zinssatz bestimmt, der wieder bis zur Fälligkeit des Festgeldes unverändert und von Marktschwankungen unberücksichtigt bleibt.

Festgeld Verfügbarkeit – Wie ist die Verfügbarkeit meines Festgeldes?

Die Verfügbarkeit von Festgeld ist über die gesamte vereinbarte Laufzeit ausgesetzt. Damit steht das Geld dem Kunden nicht zur Verfügung. Die vorher festgelegte Laufzeit des Festgeldes definiert somit auch die Verfügbarkeit und sollte daher vom Kunden gut überlegt gewählt werden. Einige Banken gewähren den Zugriff auf das Anlagekapital, doch müssen Kunden hierfür sogenannte Strafzinsen zahlen, einen rückwirkend verminderten Zinssatz.

Festgeld Kündigung – Welche Fristen muss ich beachten?

Festgeldkonten müssen bei den meisten Anbietern am Markt firstgerecht gekündigt werden.
Dabei variiert die Kündigungsfrist je nach gewählter Laufzeit. Festgeldkonten mit einer Laufzeit von einem Jahr sind meist 3 Monate vor Ablauf zu kündigen. Einige Banken verzichten ab einer Laufzeit von 12 Monaten auf eine Kündigung seitens des Kunden, sondern lösen das Konto auf, sofern nicht eine Wiederanlage gewünscht ist. Bei Konten mit kürzeren Laufzeiten kann meist wenige Tage vorher entschieden werden, ob die Anlage auf ein Referenzkonto ausgezahlt oder die Laufzeit verlängert werden soll.

In der Praxis informieren zahlreiche Festgeld-Anbieter ihre Kunden über den Ablauf der Laufzeit und unterbreiten gleichzeitig ein neues Angebot. Stimmt der Kunde den Konditionen zu, verlängert sich die Laufzeit seines Kontos. Hierbei spricht man von einer vom Kunden zu bestätigenden Prolongation. Gibt er seine Zustimmung nicht, wird das Konto aufgelöst und das Geld auf das angegebene Referenzkonto ausgezahlt.

Versäumen Kunden eine fristgerechte Kündigung, verlängert sich der Vertrag bei einigen Festgeld-Anbietern um den zu Beginn vereinbarten Anlagezeitraum. Der Zinssatz orientiert sich dabei am aktuellen Zinsniveau. Dieser Prozess wird als automatische Prolongation bezeichnet. Einige Banken gewähren trotz einer verspäteten Kündigung dennoch die Auflösung des Vertrags, doch müssen Kunden dann meist mit zusätzlichen Kosten wie z.B. Vorschusszinsen rechnen.

Festgeld Sicherheit – Wie sicher ist mein Geld auf einem Festgeldkonto?

Das Festgeldkonto zählt zu den sichersten Anlagemöglichkeiten und ist dennoch rentabel. Im Falle einer Bankenpleite ist das Geld in Deutschland durch die gesetzliche Einlagensicherung zu 100 Prozent gesichert. Die Guthabensicherung ist dabei auf die Summe von 100.000 Euro begrenzt.

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung sind viele Banken zudem Mitglied in freiwilligen Einlagensicherungsfonds, die für Kunden eine zusätzliche Absicherung darstellen. Diese bieten eine weitaus höhere Sicherungsgrenze, die häufig nach oben hin nicht begrenzt ist. Unter anderem trifft dies auf den Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe, den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes öffentlicher Banken Deutschland (VÖB) sowie den Garantiefonds des Bundesverbandes der Deutschen Volkbanken und Raiffeisenbanken zu.
Einige Banken bieten zudem eine eigene Berechnungsgrundlage für die Sicherungsgrenze an, wobei 30 Prozent des Eigenkapitals als Obergrenze der Haftung eingesetzt werden. Da es sich bei den meisten Anbietern dabei um Beträge in Milliardenhöhe handelt, kann hier von einer 100-prozentigen Einlagensicherung gesprochen werden.

Angebote von ausländischen Banken (mit Sitz in Deutschland) sollten vorher genau überprüft werden, in welcher Höhe für die Einlagen deutscher Anleger gehaftet wird. Innerhalb der EU findet sich in den meisten Ländern eine Anlagensicherung zwischen 90 und 100 Prozent für eine maximale Summe von 20.000 bis 100.000 Euro. Daneben sollte jedoch auch die aktuelle Finanzlage des Landes berücksichtigt und nicht nur nach den gebotenen Zinssätzen entschieden werden. Für den Fall einer Zahlungsunfähigkeit eines ausländischen Festgeldkonto-Anbieters gelten die Vorschriften der betreffenden nationalen Einlagensicherung. In der Praxis müssen sich Anleger im Mutterland des Anbieters um ihr Geld bemühen.

Festgeld Test – Testergebnisse Festgeld von Stiftung Wartentest

Die Stiftung Warentest nennt Konditionen von rund 80 überregionalen sowie bundesweiten Anbietern. Ausgewiesen sind nur Angebote, die keine bedenklichen Nebenbedingungen haben. Das Dokument wird einmal pro Monat aktualisiert.

Zu den Festgeld Testergebnissen von Stiftung Warentest und von Focus Online.


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